Die Rolle der Kirche in der Coronakrise

Die Rolle der Kirche in der Coronakrise


# Cecilia Emma Larsen
Udgivet af Hamborg Dankirke.de, fredag d. 17. april 2020, kl. 15:13

Die Rolle der Kirche in der Coronakrise

- af Cecilia Emma Larsen, konfirmand i Sømandskirken 2019/2020  

Für uns alle ist die Situation in der wir uns grad befinden eine große Herausforderung. Corona isoliert uns von der Gesellschaft, wir dürfen das Haus nicht verlassen, Läden und Geschäfte schließen und Versammlungen, Vereine, Gemeinden und co. werden abgeblasen und geschlossen. So auch die Kirchen. 

 

Gläubige haben nun nicht mehr die Möglichkeit zu Gottesdiensten zu erscheinen, an von der Kirche organisierten Aktivitäten teilzunehmen oder sich generell in den Räumen des Gebäudes aufzuhalten. Dies ist ein Problem, da es viele bedürftige Menschen gibt, für die die Kirche unter anderen  einer der einzigen sicheren Orte ist an dem sie sich zuhause fühlen können.

 

Deshalb ist es wichtig, dass die Kirchen trotz der vielen Einschränkungen jede Möglichkeit nutzen um mit ihren Anhängern in Verbindung zu bleiben und ihnen das Gefühl geben, dass sie auch in so einer schweren Zeit nicht alleine sind und sich auf Gott verlassen können, und darauf vertrauen können, dass alles wieder gut wird. Dafür gibt es viele Variablen, zum Beispiel habe ich im Radio davon gehört, dass es bereits Gemeinden gibt die ihren Gottesdienst per Live-Stream austragen und sich in Chaträumen über Sozialmedia oder andere Netzwerke über die Zeit in Coronaisolation austauschen. 

 

Mir geht es so ähnlich. Ich bin vierzehn Jahre alt und seit meinem sechsten Lebensjahr spiele ich Basketball in einem sehr großen Verein. Ich habe immer sehr viel trainiert und schon an vielen Wettkämpfen erfolgreich mit meinem Team teilgenommen und habe es sogar in eine Auswahl der besten Spielerinnen des Landes geschafft. 

 

Dieses Frühjahr hatten wir große Pläne. Wir wollten unbedingt die deutsche Meisterschaft gewinnen und standen kurz vor den Qualifikationen, als uns die Coronakrise einen Schnitt durch die Rechnung zog. Auf einmal war alles abgesagt. Meisterschaften, Veranstaltungen und Training wurden ohne weiteres abgeblasen.

 

Eine lange Zeit lang haben wir gar nichts mehr vom Verein gehört, bis unsere Trainer und Trainerinnen uns eine lange Liste mit Workouts und Übungen geschickt haben, damit wir in der langen Auszeit trotz aller Umstände trotzdem noch die Möglichkeit haben zu trainieren. Das finde ich fantastisch.

 

Ich finde so sollten es die Kirchen und Gemeinden auch tun. Sie sollten das Beste aus der Situation machen und keinen alleine lassen, denn nur, wenn wir alle zusammenhalten, können wir auch diese Krise gut überstehen.

***